100 000 Blatt Papier einsparen - Mix am Mittwoch
84627
post-template-default,single,single-post,postid-84627,single-format-standard,edgt-core-1.1.2,ajax_fade,page_not_loaded,,vigor child-child-ver-1.0.0,vigor-ver-1.8.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,fade_push_text_top,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

100 000 Blatt Papier einsparen

Eppstein: Digitalisierung des Sitzungsdienstes

Die Mandatsträger in den politischen Gremien der Burgstadt erhalten die Unterlagen zu den Sitzungen aus dem Rathaus per Botin. Sie macht sich nach dem Druck auf den Geräten im Rathaus auf den Weg und bringt die Unterlagen bei den Mandatsträgern vorbei. Nur die Stadträte erhalten die Unterlagen direkt im Rathaus, allerdings auch in gedruckter Form.

Das solle sich in Zukunft ändern, so Bürgermeister Alexander Simon. Bereits jetzt sei es möglich, dass sich die ehrenamtlichen Politiker die Tagesordnung und die Beratungsgegenstände aus dem Ratsinformationssystem ziehen. Einige wenige würden dies nutzen.

Die Verwaltung der Stadt Eppstein hat in den letzten Wochen bereits Umstellungen vorgenommen, um auch intern auf einen papierlosen Sitzungsdienst umsteigen zu können. Den Mitgliedern der fünf Ortsbeiräte und der Stadtverordnetenversammlung wird nun ein Zwischenbericht zur nächsten Sitzungsrunde vorgelegt. Das Einsparvolumen lässt sich hören. Wird künftig auf den Druck der Sitzungsunterlagen verzichtet, könnten rund 105 000 Blätter Papier pro Jahr eingespart werden.

Durch die Verringerung von Sach- und Dienstleistungskosten rechnet die Verwaltung mit einer Einsparung von mehreren Tausend Euro. Werden die Einsparmöglichkeiten im Personalbereich hinzuaddiert, kann das Einsparvolumen jährlich bei knapp 11 000 Euro liegen. „Wir sind auf einem guten Weg der Digitalisierung“, sagt Simon. In Kürze stünden Gespräche mit den Vorsitzenden der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen an. Geben diese grünes Licht, dann werden Schulungstermine für die Mandatsträger folgen, damit ein ordnungsgemäßer Umgang mit dem Ratsinformationssystem gesichert ist. Ziel sei, bereits dieses Jahr die Umstellung vorzunehmen.