Das stört mich! - Mix am Mittwoch
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Viele Frankfurter haben gegenwärtig einen kritischen Blick auf ihre Stadt – das zeigt die aktuelle Umfrage der Stadt.

Das stört mich!

Gabriel Wojcki

Sie schreiben im Mix-Artikel „Das stört die Städter“, dass „NUR etwa jeder Siebte ‚lieber woanders wohnen‘ würde. Mich stört das NUR. Dass jeder Siebte gerne woanders wohnen würde, finde ich ganz schön viel. Das heißt: jeder Siebte fühlt sich in Frankfurt nicht wohl. Woran das wohl liegt? Ich kann Ihnen sagen, warum ich mich oft hier nicht wohl fühle. Jeder kann hier anscheinend machen, was er will, solange sich keiner beschwert. Christliche Kirchengänger der Matthäuskirche parken am Sonntagvormittag den Bürgersteig zu, so dass man manchmal auf die Straße ausweichen muss. Christen, die zu faul sind, ein paar Meter zu Fuss zu gehen. Stattdessen wird gedanken- oder rücksichtslos geparkt. Sehr christlich. Ich habe den Leiter der Kirche bereits kontaktiert. Er teilte mir mit, sonntags sei die Kirche an eine russische Gemeinde vermietet – passiert ist nichts. Straßenverkehrsamt ist am Sonntag nicht besetzt, solange sich keiner beschwert, wird nichts gemacht. Sonntags ist also ein praktisch ein rechtsfreier Raum.

Autos parken auf Fahradwegen. Letztens auf der Mainzer Landstraße:  Ein Poizeiwagen fuhr gerade vorbei und musste an der roten Ampel halten. Ich habe die Polzisten angesprochen, warum die die nichts machen. Antwort: wir müssen zu einem anderen Einsatz. Nächstes Beispiel: Auto fährt in falscher Richtung in die Einbahnstraße, Ich spreche die Fahrerer des Polizeiautos an, warum die nichts machen, diese sind dem Falschfahrer entgegengekommen. Antwort: wir sind von der Bundespolizei und nicht zuständig. Bravo! Lange Zusehen und nichts machen, wie beim Drogenproblem rund um den Bahnhof. Erst, wenn nichts mehr geht oder sich jemand beschwert, dann wird reagiert.