Diese Raupen sind gefährlich - Mix am Mittwoch
87393
post-template-default,single,single-post,postid-87393,single-format-standard,edgt-core-1.1.2,ajax_fade,page_not_loaded,,vigor child-child-ver-1.0.0,vigor-ver-1.8.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,fade_push_text_top,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Diese Raupen sind gefährlich

Stadt Hofheim trifft Vorsorge gegen den Eichenprozessionsspinner

In diesen Tagen werden die städtischen Eichen in Hofheim insbesondere auf Kinderspielplätzen, Sportplätzen, in den Außenanlagen der Kindergärten und in öffentlichen Grünflächen von einer Fachfirma behandelt. Hierbei werden in Wasser gelöste Nematoden mit einer starken Spritze entweder vom Boden oder von einem Hubsteiger aus in die Baumkronen geblasen. Da dieses Mittel zwei Mal ausgebracht werden muss, wird eine zweite Behandlung voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni erfolgen.

Bürger, die Beratung und Hilfe bei befallenen Bäumen auf ihren Privatgrundstücken benötigen, können sich an örtliche Schädlingsbekämpfungsfirmen oder an die Geschäftsstelle des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Max-Planck-Ring 39, 65205 Wiesbaden, Telefonnummer (0 61 22) 9 31 14 12 wenden. Verschiedene Firmen aus diesen Branchen bieten inzwischen auch die Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners an.

Auf keinen Fall sollte die Bekämpfung in Eigenregie durchgeführt werden. Bei grundsätzlichen Fragen steht auch das Team „Umwelt und Natur“ im Rathaus der Stadt Hofheim am Taunus, Tel. (0 61 92) 2 02–2 43 oder 2 02–2 27 zur Verfügung.

Die Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen unterschiedliche allergische Reaktionen auslösen: Äußerlich treten Hautausschläge mit Rötungen, Schwellungen und starkem Juckreiz auf, durch das Einatmen der dünnen Haare kann es zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten bis hin zu Husten und Asthma kommen.

Um der Gesundheitsgefährdung für Menschen vorzubeugen, können diese Raupen mit vergleichsweise geringem Aufwand mit einem für Menschen, warmblütige Tiere und Bienen ungefährlichen biologischen Mittel mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis oder mit speziell gezüchteten Nematoden bekämpft werden.

Die Stadt Hofheim hat sich auch aus ökologischen Gründen für die Bekämpfung mit Nematoden entschieden. Diese sind aber sehr empfindlich gegen Austrocknung und können daher nur in den Abend- und Nachtstunden ausgebracht werden.