Ganz großes Kino - Mix am Mittwoch
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Das Feuerwerk der Turnkunst wartet 2018 mit einem ganz besonderen Turner und Menschen auf – dem „Hero de Janeiro“ Andreas Toba.

Ganz großes Kino

Andreas Toba nutzt AURA Tournee als Vorbereitung auf Olympia 2020

Das „Feuerwerk der Turnkunst“ hat nicht nur Weltmeister und Olympiasieger in seinem Ensemble. Die AURA Tournee 2018 wartet mit einem ganz besonderen Turner und Menschen auf – dem „Hero de Janeiro“ Andreas Toba.

Knapp eineinhalb Jahre nach seiner schweren Knieverletzung und seinem selbstlosen Einsatz bei den Olympischen Spielen wird er die vierwöchige Tournee nicht nur mit einem Teil seiner legendären Pauschenpferd-Übung unvergesslich machen, sondern zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der rhythmischen Sportgymnastin Daniela Potapova, eine geradezu unnachahmliche Aura versprühen.

Doch gerade, weil seine schwere Knieverletzung erst ein Jahr her ist und der Heilungsprozess von Komplikationen begleitet und verzögert wurde, bleibt die bange Frage, ob Andreas Toba die hohen Anforderungen, die das „Feuerwerk der Turnkunst“ an seine Ensemblemitglieder stellt, tatsächlich bewältigen kann. Schließlich gleicht die Tournee in keiner Weise einem Wettkampf oder einem Trainingslager. Vier Wochen täglich mindestens eine Show, zwanzig Mal Ortswechsel, Fahrten über Nacht. Dazu tägliches Training unter immer neuen Bedingungen und zudem in zugigen Hallen und Arenen …

Wie hoch ist die Gefahr, sich unter solch schwierigen Bedingungen erneut zu verletzen? Wie groß das Risiko, damit womöglich sein ganz großes Ziel – die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio – aufs Spiel zu setzen? Andreas Toba sieht all das gelassen und zugleich mit der notwendigen Professionalität. „Es sind sicherlich keine einfachen Bedingungen, aber gerade das macht mich am Ende stabiler“, sagt er. Sich immer wieder auf neue Rahmenbedingungen einstellen zu müssen und so häufig hochkonzentriert an die Geräte zu gehen, sieht er insgesamt als gute Vorbereitung auf die Wettkampfsaison 2018 und langfristig auch auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Und vor allem dieses langfristige Ziel sorgt dafür, dass er sich auf seine Auftritte beim „Feuerwerk“ so sehr freut.

„Es ist für mich vor den Spielen in Tokio die einzige Möglichkeit, mit auf Tournee zu gehen“, sagt er. Schließlich beginne danach bereits die Olympia-Vorbereitung mit spezifischem Training, Lehrgängen und Trainingslagern. „Ich freue mich, beim Feuerwerk dabei zu sein, weil ich es schön finde, mich und vor allem das Turnen so vielen Zehntausenden Menschen zu präsentieren und damit Werbung für diesen wunderschönen Sport zu machen“, betont der mehrfache Deutsche Meister aus dem Jahr 2016.

Doch auch sich selbst möchte er beweisen, dass sich die letzten Jahre harter Arbeit gelohnt haben. Und das nicht nur an seinem Paradegerät Pauschenpferd, sondern auch am Reck und am Barren. Mit seiner Motivation, seinem Ehrgeiz und seiner hochprofessionellen Einstellung befindet sich der 26-Jährige im „Feuerwerk“-Ensemble unter Gleichgesinnten.

Auch die schwierigen Bedingungen stellen alle vor dieselben Herausforderungen. Zwar steht für die meisten keine Wettkampfkarriere auf dem Spiel, doch der überwiegende Teil der Artisten und Akrobaten verdient als Showprofi mit Engagements, wie dem bei Europas erfolgreichster Turnshow, dem „Feuerwerk“, seinen Lebensunterhalt. Schon deshalb ist es im Sinne sowohl der Artisten als auch der Tournee-Verantwortlichen, dass alle Ensemblemitglieder verletzungsfreie vier Wochen miteinander erleben. red

Leser von Mix am Mittwoch erhalten 20 Prozent Rabatt auf Tickets für das Feuerwerk der Turnkunst in der Festhalle bei Bestellung über www.feuerwerkderturnkunst.de und Angabe des Rabatt-Codes „Mix2018“.